15 „gesunde Lebensmittel“ die tatsächlich verstecktes Junk Food sind

Ungesunde Lebensmittel sind der Hauptgrund warum die Welt heute dicker und kränker ist als je zuvor. Überraschenderweise sind viele Lebensmittel die wir als gesund betrachten tatsächlich versteckte Dickmacher. Wir haben 15 dieser Lebensmittel aufgelistet:

Verarbeitete „Low Fat“- und „fettfreie“ Lebensmittel

Der Krieg gegen die gesättigten Fettsäuren ist einer der größten Fehler in der Geschichte der Ernährung. Er basiert auf schwachen Beweisen die mittlerweile widerlegt wurden (1). Als dieser Krieg begann sprangen die Hersteller von verarbeiteten Lebensmitteln auf diesen Zug auf und entfernten die Fette aus ihren Produkten. Dabei entstand allerdings ein großes Problem: Essen, welchem die Fette entzogen wurde schmeckt furchtbar, weshalb eine ganze Reihe von Zuckerzusatz eingesetzt wurde um dies zu kompensieren. Gesättigte Fettsäuren sind harmlos, Zuckerzusätze dagegen sind in großen Mengen schädlich (2,3). Die Worte „fettarm“ oder „fettfrei“ auf der Verpackung weisen in der Regel außerdem auf hoch verarbeitete Lebensmittel voller Zucker hin.

Die meisten fertigen Salatdressings

Salatdressing

Gemüse ist unglaublich gesund. Das Problem ist allerdings, dass es alleine manchmal nicht sehr gut schmeckt. Aus diesem Grund benutzen viele Menschen Dressings um Geschmack in ihre Salate zu bringen und um die scheinbar faden Mahlzeiten etwas aufzupeppen. Viele Salatdressings stecken jedoch voller ungesunder Zutaten wie Zucker, pflanzliche Öle und Transfette, zusammen mit einer Reihe von künstlichen Chemikalien. Obwohl Gemüse gut für uns ist verliert es seinen gesundheitlichen Nutzen vollständig, wenn es mit einem ungesunden Dressing verzehrt wird. Achtet daher bei der Verwendung von fertigen Dressings auf die Zutatenliste oder macht einfach euer eigenes Dressing mit gesunden Inhaltsstoffen.

Fruchtsäfte – die eigentlich nur flüssiger Zucker sind

Osaft

Viele von uns glauben, dass Säfte gesund sind, schließlich werden sie aus Früchten hergestellt, richtig? Aber viele der Fruchtsäfte in unseren Supermarktregalen sind nicht wirklich Fruchtsaft. Manchmal sind noch nicht einmal Früchte enthalten, sondern nur Chemikalien, die nach Frucht schmecken. Was wir trinken ist dann nur Zuckerwasser mit Fruchtgeschmack. Aber selbst 100% Fruchtsaft ist keine so gute Idee. Fruchtsaft ist wie Obst, mit dem Unterschied, dass alle guten Sachen (wie zum Beispiel Ballaststoffe) entfernt wurden und das einzige was von der Frucht übrig bleibt ist der Zucker. Was wir uns immer wieder vor Augen halten sollten ist, dass Fruchtsaft eine ähnliche Menge an Zucker enthält wie mit Zucker gesüßte Getränke (4).

Vollkorn das gesund für das Herz ist

Toast

Die meisten „Vollkornprodukte“ sind nicht wirklich aus Vollkorn gemacht. Die Körner wurden zu sehr feinem Mehl gemahlen, sodass sie den Blutzucker genau so schnell ansteigen lassen wie ihre raffinerierten Verwandten. Vollkornbron kann in der Tat den selben glykämischen Index haben wie Weissbrot (5). Da sich unser heutiges Vollkorn deutlich von dem unserer Großeltern unterscheidet, kann auch echtes Vollkorn schädlich für uns sein. In den 60er Jahren manipulierten Wissenschaftler den Weizen mit bestimmten Genen um die Erträge zu erhöhen. Der dabei entstandene Weizen ist weniger nahrhaft und hat einige Eigenschaften die ihn besonders schädlich für Menschen mit Glutenintoleranz machen (6,7,8).  Es gibt auch Studien die zeigen, dass moderner Weizen Entzündungen verursachen kann und verglichen mit dem ursprünglichen Weizen unseren Cholesterinspiegel erhöht (9,10). Während ursprünglicher Weizen also ein relativ gesundes Lebensmittel war sollte das heutige Produkt besser gemieden werden.

Cholesterinsenkende Phytosterole

Phytosterole sind Nährstoffe, die im Grunde eine pflanzliche Version von Cholesterin sind. Einige Studien haben nachgewiesen, dass diese Nährstoffe das Blut-Cholesterin bei Menschen senken können (11). Aus diesem Grund werden sie häufig in verarbeiteten Produkten hinzugefügt, die dann als „cholesterinsenkend“ in den Markt gebracht werden und behaupten bei der Vorbeugung von Herzerkrankungen zu helfen. Studien haben allerdings gezeigt, dass Phytosterole trotz der cholesterinsenkenden Eigenschaften negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf System haben und sogar das Risiko von Herz-Kreislauf Krankheiten und sogar eines verfrühten Todes erhöhen können (12,13,14).

Margarine

Margarine

Butter wurde Aufgrund seines hohen Gehalts an gesättigten Fettsäuren lange Zeit verteufelt, weshalb einige Gesundheitsexperten begannen Margarine zu fördern. In dieser Zeit enthielt Margarine eine hohe Dosis an Transfetten. Diese sind heute zwar nicht mehr ganz so hoch, dennoch steckt Margarine noch immer voller raffinierter Pflanzenöle. Margarine ist kein echtes Nahrungsmittel, es handelt sich vielmehr um eine Ansammlung von Chemikalien und raffinerierten Ölen, die so verarbeitet wurden, dass sie nach Nahrungsmittel schmecken und aussehen. Weniger überraschend ist daher das Ergebnis der Framingham Heart Studie welche besagt, dass Menschen die Butter durch Margarine ersetzen eher an einer Herzerkrankung sterben (15). Wenn wir unsere Gesundheit verbessern wollen sollten wir daher echte Butter bevorzugen und Margarine, sowie andere verarbeitete Lebensmittel eher meiden. Nur wirklich schlechter Ernährungsberater würde eine mit Transfetten geladene Margarine der natürlichen Butter vorziehen.

Sportgetränke

sportdrink

Sportgetränke wurden für Athleten entwickelt. Diese Getränke enthalten Elektrolyte (Salze) und Zucker, die für Sportler in vielen Fällen nützlich sein können. Die meisten normalen Menschen benötigen allerdings keine zusätzlichen Salze und definitiv keinen zusätzlichen Flüssigzucker. Obwohl sie häufig als „weniger schädlich“ als zuckerhaltige Getränke gelten gibt es keinen grundlegenden Unterschied, außer vielleicht den etwas geringeren Zuckergehalt. Natürlich ist es wichtig während des Trainings ausreichend zu trinken, die meisten Menschen fahren aber deutlich besser, wenn sie sich an normales Wasser halten.

Low-Carb Fertigprodukte

Low-Carb Diäten sind sein vielen Jahren sehr beliebt. In den letzten 12 Jahren hat eine Studie außerdem bewiesen, dass diese Form der Ernährung ein effektiver Weg ist um Gewicht zu verlieren und die Gesundheit zu verbessern (16,17). Auch Lebensmittelhersteller haben diesen Trend erkannt und haben verschiedene „Low-Carb“ Fertigprodukte auf den Markt gebracht. Dazu gehören auch hochverarbeitete Fertigprodukte wie die Atkins-Riegel. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät, dass nur Chemikalien und hoch raffinerierte Lebensmittel enthalten sind und keine richtigen Lebensmittel. Diese Produkte sollten daher nur gelegentlich verzehrt werden um eine Veränderung des Stoffwechsels zu vermeiden, welche mit einer Low-Carb Ernährung einher geht. Sie werden dem Körper aber keine Nährstoffe zuführen, denn obwohl sie rein technisch gesehen Low-Carb sind, sind sie noch immer ungesund.

Agavensirup

Agave Sirup

Angesichts der schädlichen Auswirkungen von Zucker sind viele Menschen auf der Suche nach einer Alternative. Eines der beliebtesten Ersatzprodukte von Zucker ist Agavensirup, auch Agavendicksaft genannt. Dieser Süßstoff ist auch in vielen „gesunden“ Lebensmitteln enthalten, meist auch mit attraktiven Sprüchen auf der Verpackung. Das Problem liegt darin, dass Agave nicht viel besser ist als Zucker – eher sogar schlimmer. Eines der Hauptprobleme mit Zucker ist die enthaltene Fructose, die in großen Mengen zu schweren Stoffwechselproblemen führen kann (18). Während Zucker ca. 50% Fructose enthält und Maissirup es auf etwa 55% Zucker bringt, enthält Agavesirup zwischen 70 und 90% Fructose, also deutlich mehr. Deshalb ist Agave deutlich schlimmer als Zucker. Wie man sieht bedeutet „natürlich“ also nicht immer gleich „gesund“ und ob Agave tatsächlich als natürlich bezeichnet werde kann ist ohnehin fraglich.

Vegane Fertigprodukte

Eine vergane Ernährung ist derzeit, ob aus ethnischen oder ökologischen Gründen, sehr beliebt. Viele Anhänger dieser Ernährungsform propagieren diese aber auch wegen der positiven gesundheitlichen Auswirkungen (obwohl diese fraglich sind). Die vielen auf den Märkten verkauften veganen Fertigprodukte werden oft als bequeme Ersatzprodukte für nicht-vegane Lebensmittel verkauft, wie zum Beispiel verganer Speck. Es ist aber wichtig zu beachten, dass es sich hierbei um hochverarbeitete, maschinell hergestellte Produkte handelt, die für niemanden gesund sind, auch nicht für Vegetarier.

Reismalzsirup

 

Brauner Reissirup oder auch Reismalzsirup ist ein Süßstoff von dem fälschlicherweise angenommen wird gesund zu sein. Der Zuckerersatz wird hergestellt, indem gekochter Reis Enzymen ausgesetzt wird, die die enthaltene Stärke abbauen in einfachen Zucker. Reismalzsirup enthält keine Fructose, sondern nur Glukose. Das fehlen von raffiniertem Zucker ist ein großer Vorteil, allerdings hat Reissirup einen Glykämische Index von 98 was bedeutet, dass die Glukose den Blutzucker in die Höhe schießen lässt (19). Reissirup ist auch hoch verarbeitet und enthällt fast keine essentiellen Nährstoffe, mit anderen Worten handelt es sich dabei um leere Kalorien. Außerdem werden Bedenken aufgrund einer Arsen-Kontamination geäußert, ein weiterer Grund sehr vorsichtig mit dem Süßstoff umzugehen (20). Es gibt einige deutlich bessere Süßstoffe wie zum Beispiel Stevia, Erythrit und Xylit die sogar gesundheitliche Vorteile haben.

Verarbeitete Bio-Lebensmittel

Leider hat sich das Wort „Bio“ ebenfalls in ein Wort mit Werbeeffekt verwandelt. Lebensmittelhersteller haben viele verschiedene Wege gefunden um den selben Müll zu produzieren, allerdings mit Lebensmitteln die eben organisch sind. Dazu gehört zum Beispiel Bio-Rohrzucker, der im Grunde zu 100% identisch mit normalem Zucker ist. Es handelt sich immer noch um Fructose und Glukose mit wenig bis keinen Nährstoffen. In vielen Fällen gibt es keinen Unterschied zwischen einer Zutat und seinem organischen Gegenstück. Fertigprodukte die als „biologisch“ deklariert sind, sind also nicht unbeding gesund. Aus diesem Grund sollten immer die Etiketten überprüft werden um zu sehen was darin enthalten ist.

Pflanzliche Öle

Olivenöl

Es wird oft geraten Pflanzenöle wie Sojaöl, Rapsöl, Traubenkernöl und viele anderen zu verwenden, da diese nachweislich den Cholesterinspiegel im Blut zumindest kurzfristig senken können (21). Es ist allerdings wichtig zu beachten, dass es sich bei Blut-Cholesterin um einen Risikofaktor handelt und nicht um eine Krankheit an sich. Auch wenn pflanzliche Fette helfen können diesen Risikofaktor zu verbessern gibt es keine Garantie, dass sie tatsächlich das tragische Ende eines Herzinfarkts oder eines verfrühten Todes zu verhindern. Tatsächlich haben mehrere Studien gezeigt, dass sich die Gefahr des Todes durch Herzerkrankungen und Krebs trotz des cholesterinsenkenden Effekts sogar erhöht (22,23,24). Aus diesem Grund empfiehlt es sich gesunde natürliche Fette wie Kokosöl, Butter und Olivenöl zu verwenden und die verarbeiteten pflanzlichen Öle zu meiden.

Glutenfreie Fertigprodukte

Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2013 versucht ein Drittel der US-Bevölkerung aktiv Gluten zu vermeiden. Viele Experten glauben jedoch, dass dies nicht notwendig ist. In Wahrheit ist vor allem Gluten aus modernem Weizen für viele Menschen problematisch (25). Es ist daher keine Überraschung, dass viele Nahrungsmittelhersteller alle Arten von glutenfreien Lebensmitteln auf den Markt bringen. Das Problem ist allerdings, dass diese Lebensmittel keineswegs besser sind als die glutenhaltigen, wenn nicht sogar schlechter. Diese hochverarbeiteten Lebensmittel werden oft mit raffinierter Stärke hergestellt und sind sehr nährstoffarm, was zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckers führt. Wählt daher Lebensmittel die von Natur aus glutenfrei sind und keine künstlich hergestellten glutenfreien Lebensmittel. Glutenfreie Fertigprodukte sind noch immer Fertigprodukte.

Die meisten fertigen Frühstücksflocken

Frühstücksflocken

Die Art und Weise wie einige Frühstücksflocken am Markt angeboten werden ist eine Schande. Viele Cerealien, unter anderem auch die für Kinder, haben alle Arten von gesundheitesbezogenen Angaben auf die Verpackung gedruckt, unter anderem irreführenden Dinge wie „Vollkorn“ und „fettarm“. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät allerdings, dass es sich um nichts anderes handelt als raffiniertes Getreide, Zucker und künstliche Chemikalien. In Wahrheit trifft es leider häufig zu, dass die Produkte welche als besonders gesund vermarktet werden überhaupt nicht gesund sind. Wirklich gesunde Lebensmittel hingegen sind die, die keine Zutatenlisten benötigen: echte Lebensmittel mit nur einer Zutat, denn diese Zutat IST das Lebensmittel.

 

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