9 Wege wie verarbeitete Lebensmittel uns tatsächlich Schaden zufügen

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Verarbeitete Lebensmittel sind schlecht für uns. Sie sind der Hauptgrund, warum Menschen auf der ganzen Welt dick und krank sind. Woher wir das wissen? Jedes Mal wenn eine Bevölkerungsgruppe eine „westliche“ Ernährung mit verarbeiteten Lebensmitteln beginnt wird sie krank. Dies geschieht innerhalb von ein paar Jahren – die Gene ändern sich nicht, die Nahrung tut es.

Echte gegen verarbeitete Lebensmittel

Das Wort „verarbeitet“ sorgt immer für Verwirrung, daher wollen wir ganz kurz erklären was wir meinen. Offensichtlich werden die meisten Lebensmittel die wir essen in irgend einer Weise verarbeitet. Äpfel werden von Bäumen geschnitten, Hackfleisch in einer Maschine zerkleinert und Butter besteht aus abgeschöpfter und gekühlter Sahne. Es gibt aber einen Unterschied zwischen chemisch und mechanisch verarbeiteten Lebensmitteln. Wenn es sich also um ein Lebensmittel aus einer einzelnen Zutat, ohne chemische Zusätze handelt, ist es egal, ob es gemahlen oder in ein Glas gepackt wurde. Es ist noch immer „echtes“ Essen. Lebensmittel, die chemisch verarbeitet sind und ausschließlich aus raffinierten Zutaten sowie künstlichen Stoffen hergestellt wurden, sind allgemein als verarbeitete Lebensmittel bekannt. Hier sind 9 Gründe, weshalb verarbeitete Lebensmittel schädlich für uns sind.

1. Verarbeitete Lebensmittel enthalten normalerweise viel Zucker und fructosehaltigen Maissirup

Zuckerhaltige Getränke

Verarbeitete Lebensmittel enthalten in der Regel Zuckerzusätze oder die schlechtere Alternative Maissirup mit einem hohen Fructoseanteil. Es ist allgemein bekannt, dass ein übermäßiger Zuckerkonsum schädlich für uns ist. Wie wir alle wissen ist Zucker eine sogenannte „leere Kalorie“ – sie enthalten keine wesentlichen Nährstoffe, aber eine große Menge Energie. Diese leeren Kalorien sind jedoch nur die Spitze des Eisberges, wenn es um die schädlichen Auswirkungen von Zucker geht. Viele Studien zeigen, dass Zucker verheerende Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel haben kann, die weit über den Kaloriengehalt hinausgehen (1). Er kann zu Insulinresistenz, hohen Triglyceriden, erhöhten Werten des schädlichen Cholesterins, sowie einer erhöhten Fettansammlung in Bauchhöhle und Leber führen (2,3). Nicht überraschend ist daher, dass der Zuckerverbrauch in engem Zusammenhang mit den weltweit führenden Killern wie Herzerkrankungen, Diabetes, Fettleibigkeit und Krebs steht (4,5,6,7,8). Die meisten Menschen schütten den Zucker aber nicht esslöffelweise in ihren Kaffee oder über ihr Müsli, sondern nehmen den Zucker aus verarbeiteten Lebensmitteln und gesüßten Getränken auf.

Zusammenfassung: Verarbeitete Lebensmittel und Getränke sind die größten Quellen für Zucker (und HFCS) in unserer Ernährung. Zucker ist sehr ungesund und kann schwerwiegende Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben, wenn er im Übermaß verbraucht wird.

2. Verarbeitete Lebensmittel lösen ein Glücksgefühl in uns aus und führen zu einem Überkonsum

Droge

Wir alle lieben gutes Essen, das ist die menschliche Natur. Die Evolution hat uns mit Geschmacksknospen ausgestattet, die uns helfen sollen unseren Weg durch die verschiedenen natürlichen Nahrungsmittel zu finden. Unser Appetit hat Gelüste für süße, salzige und fettige Lebensmittel, weil wir wissen, dass sie viele Nährstoffe und  Energie enthalten und uns helfen zu überleben. Wenn ein Nahrungsmittelhersteller erfolgreich sein will und die Leute davon überzeugen möchte seine Produkte zu kaufen muss er dafür sorgen, dass sie gut schmecken. Da die Konkurrenz heutzutage sehr groß ist und es viele Hersteller gibt werden riesige Ressourcen verwendet um das Verlagen der Kunden auf die eigenen Produkte so groß wie möglich zu machen. Aus diesem Grund werden viele verarbeitete Lebensmittel so hergestellt, dass sie in unserem Gehirn die größtmögliche Belohnung auslösen und alle natürlichen Lebensmittel übertrumpfen. Unser Körper und unser Gehirn verfügt über komplizierte Mechanismen, die unsere Energiebilanz (was wir essen und was wir verbrennen) regulieren sollen, die in der bisherigen Evolution dafür gesorgt haben, dass wir ein gesundes Gewicht halten. Es gibt zahlreiche Beweise dafür, dass der Belohnungswert von Lebensmitteln diesen Mechanismus umgehen kann und wir dann viel mehr essen als wir verbrauchen, so dass es am Ende sogar schädlich für unsere Gesundheit sein kann (9,10). Dies ist auch bekannt als die „Lebensmittel-Belohnungshypothese der Fettleibigkeit„. In Wahrheit sind verarbeitete Lebensmittel so belohnend für unser Gehirn, dass sie unsere Gedanken und unsere Handlungen beeinflussen, so dass wir mehr essen, bis wir schließlich krank werden. Gutes Essen ist etwas tolles, aber Nahrungsmittel die konstruiert wurden um extrem belohnend zu sein und zu einem Kurzschluss in unseren angeborenen Instinkten führen, was zu einem Überkonsum führen kann sind definitiv NICHT gut.

Zusammenfassung: Lebensmittelhersteller verbrauchen rießige Ressourcen um Ihre Produkte so zufriedenstellend wie möglich für unser Gehirn zu machen, was zu einem Überkonsum führt.

3. Verarbeitete Lebensmittel enthalten alle Arten von künstlichen Zutaten

Wenn ihr euch die Zutatenliste von verarbeiteten Lebensmitteln anschaut gibt es bestimmt einige Angaben bei denen ihr keine Ahnung habt was sich dahinter verbirgt. Das liegt daran, dass viele der enthaltenen Zutaten keine richtigen Nahrungsmitteln sind, sondern chemische Zusätze, die für verschiedene Zwecke hinzugefügt werden. Nehmen wir als Beispiel die Zutatenliste der Atkins Advantage Riegel, die tatsächlich als gesundes low carb Lebensmittel verkauft werden.

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Was auch immer das alles ist, es sich definitiv nichts zu Essen. In hochverarbeiteten Lebensmitteln sind häufig enthalten:

  • Konservierungsstoffe: Chemikalien die das Verrotten verhindern
  • Farbstoffe: Chemikalien, die verwendet werden, um dem Lebensmittel eine bestimmte Farbe zu geben
  • Geschmack: Chemikalien die dem Lebensmittel einen bestimmten Geschmack geben
  • Texturants: Chemikalien die dem Lebensmittel eine bestimmte Textur geben

Denkt daran, dass verarbeitete Lebensmittel außerdem viele zusätzliche Chemikalien enthalten können, die nicht einmal auf dem Etikett aufgeführt sind. „Künstliche Aromen“ zum Beispiel ist eine proprietäre Mischung, es handelt sich dabei um eine Mischung aus Chemikalien, bei der der Hersteller nicht genau angeben muss was enthalten ist. Wenn ihr also „künstliche Aromen“ auf der Zutatenliste seht könnte es bedeuten, dass 10 oder mehr zusätzliche Chemikalien enthalten sind um einen bestimmten Geschmack zu erzeugen. Natürlich sind die meisten dieser Chemikalien angeblich auf Sicherheit geprüft, aber angesichts der Tatsache, dass die Aufsichtsbehörden noch immer davon ausgehen, dass Zucker und pflanzliche Öle sicher sind sollte man damit etwas vorsichtig sein.

Zusammenfassung: Die meisten hochverarbeiteten Lebensmittel enthalten viele künstliche Chemikalien wie Aromen, Texturen, Farbstoffe und Konservierungsmittel.

4. Menschen können tatsächlich süchtig nach verarbeitetem Junk Food werden

Die Belohnungsfunktion der verarbeiteten Lebensmittel kann ernste Konsequenzen für einige Menschen haben. Manche Menschen können buchstäblich süchtig nach diesem Zeug werden und verlieren vollkommen die Kontrolle über ihren Verbrauch. Obwohl Lebensmittelsucht noch nicht so weit verbreitet ist, ist jedoch anzunehmen, dass es ein sehr verbreitetes Problem ist. Es ist der Hauptgrund, warum so viele Menschen nicht aufhören können diese ungesunden Lebensmittel zu konsumieren, selbst wenn sie es noch so sehr versuchen. Sie haben die Biochemie ihres Gehirns durch die intensive Dopamin-Freisetzung nach beim Konsum vom Lebensmitteln komplett durcheinander gebracht (11). Diese Behauptung wird von vielen Studien unterstützt. Zucker und Junk Food aktivieren die gleichen Bereiche im Gehirn wie Drogen und der Missbrauch von Kokain (12).

Zusammenfassung: Bei vielen Menschen kann Junk Food die Biochemie des Gehirns durcheinanderbringen und zu einer regelrechten Sucht führen, wodurch sie die Kontrolle über den Verbrauch verlieren.

5. Verarbeitete Lebensmittel enthalten oft raffinierte Kohlenhydrate

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Es gibt eine Menge kontroverse Aussagen über Kohlenhydrate in unserer Ernährung. Einige Menschen gehen davon aus, dass Kohlenhydrate den Hauptanteil unserer Ernährung ausmachen sollten, während andere wiederum davon ausgehen, dass diese wie die Pest gemieden werden sollten. Ein Thema bei dem sich aber alle einig sind ist die Tatsache, dass Kohlenhydrate aus vollwertigen Nahrungsmitteln deutlich gesünder sind als raffinierte Kohlenhydrate. Verarbeitete Lebensmittel enthalten oft viele Kohlenhydrate, allerdings Kohlenhydrate der raffinierten Art. Eines der Hauptprobleme bei raffinierten „einfachen“ Kohlenhydraten ist, dass sie schnell im Verdauungstrakt abgebaut werden, was zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckers und des Insulinspiegels führt. Dies kann zu einem Verlangen nach Kohlenhydraten führen, wenn der Blutzuckerspiegel wieder nach unten geht. Dieses Phänomen wird auch als „Blutzucker-Achterbahn“ bezeichnet, von der viele Menschen auf einer High-Carb Ernährung ein Lied singen können. Nicht überraschend ist dabei, dass der Verzehr von vielen raffinierten Kohlenhydraten mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen und vielen chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht wird (13,14,15). Lasst euch nicht von „Vollkorn“ Aufklebern auf verarbeiteten Lebensmitteln wie zum Beispiel Frühstücksflocken täuschen. Diese enthalten in der Regel ganze Körner, welche in der Regel zu feinem Mehl gemahlen wurden und genauso schädlich sind wie ihre raffinierten Gegenspieler. Wenn ihr Kohlenhydrate essen möchtet achtet darauf, dass diese aus vollwertigen Nahrungsmitteln kommen und kein verarbeitetes Junk Food sind.

Zusammenfassung: Die in verarbeiteten Lebensmitteln enthaltenen Kohlenhydrate bestehen in der Regel aus raffinierten, „einfachen“ Kohlenhydraten, welche zu einem rapiden Anstieg des Blutzucker- und Insulinspiegels führen, was negative gesundheitliche Auswirkungen haben kann.

6. Die meisten verarbeiteten Lebensmittel enthalten kaum Nährstoffe

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Verarbeitete Lebensmittel enthalten im Vergleich zu ganzen unverarbeiteten Lebensmitteln extrem wenig Nährstoffe. In einigen Fällen werden synthetische Vitamine und Mineralien zu den Lebensmitteln hinzugefügt, um zu kompensieren was während der Verarbeitung verloren gegangen ist. Allerdings sind diese synthetischen Nährstoffe kein guter Ersatz für Nährstoffe die auf natürliche Weise in den Nahrungsmitteln vorkommen. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass „echte“ Lebensmittel mehr als nur die Standard-Nährstoffe enthalten, die wir alle kennen. Reale Nahrungsmittel, die in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vorkommen, enthalten tausende andere Spurennährstoffe, die die Wissenschaft erst jetzt anfängt zu entdecken. Vielleicht erfinden wir eines Tages eine chemische Mischung, die alle diese Nährstoffe ersetzen können, aber bis dahin sind ganze, unverarbeitete Lebensmittel die einzige Möglichkeit alle Nährstoffe in unsere Ernährung einzubauen. Je mehr verarbeitete Lebensmittel wir zu uns nehmen, umso weniger Vitamine, Mineralien, Antioxidantien und Spurenelemente nehmen wir auch auf.

Zusammenfassung: Es gibt viele Nährstoffe in Vollwertkost, die nicht in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind. Je mehr verarbeitete Lebensmittel wir essen, desto weniger Nährstoffe nehmen wir auf.

7. Verarbeitete Nahrungsmittel enthalten wenig Ballaststoffe

Ballaststoffe, insbesondere lösliche, fermentierbare Ballaststoffe haben verschiedene gesundheitliche Vorteile. Einer der wichtigsten ist die prebiotische Wirkung, welche die guten Bakterien im Darm ernähren (16,17). Es gibt auch Hinweise darauf, dass Ballaststoffe die Absorption von Kohlenhydraten verlangsamen und helfen mit weniger Kalorien zufrieden zu sein (18,19). Lösliche Ballaststoffe können auch helfen viele Fälle von Verstopfung zu behandeln, was heutzutage ein sehr großes Problem ist (20). Ballaststoffe die auf natürliche Weise in Nahrungsmitteln vorkommen gehen in der Verarbeitung verloren, oder werden entfernt. Daher sind die meisten verarbeiteten Lebensmittel ballaststoffarm.

Zusammenfassung: Lösliche fermentierbare Ballaststoffe haben verschiedene wichtige gesundheitliche Vorteile. Die meisten verarbeiteten Lebensmittel sind sehr ballaststoffarm, weil sie während der Verarbeitung verloren gehen oder entfernt werden.

8. Es erfordert weniger Energie und Zeit um verarbeitete Lebensmittel zu verdauen

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Nahrungsmittelhersteller möchten, dass ihre verarbeiteten Produkte eine lange Lagerfähigkeit besitzen. Dabei soll jede Produktionsreihe die gleiche Konsistenz haben und einfach verbraucht werden können. Je nach Verarbeitung sind manche Lebensmittel oft sehr einfach zu kauen und zu schlucken. Manchmal fühlt es sich fast so an, als würden die Lebensmittel im Mund schmelzen. Die meisten Ballaststoffe wurden entfernt und die Bestandteile raffiniert, Nährstoffe isoliert, die den Lebensmitteln aus denen sie ursprünglich stammen in keiner Weise mehr ähneln. Eine Konsequenz daraus ist, dass wir weniger Energie benötigen um verarbeitete Lebensmittel zu essen und zu verdauen. Wir können mehr davon in kürzerer Zeit essen und verbrennen bei der Verdauung weniger davon (mehr Kalorien rein – weniger Kalorien raus), als wir es bei herkömmlichen, vollwertigen Lebensmitteln tun würden. Eine Studie mit 17 gesunden Männern und Frauen verglich den Unterschied im Energieverbrauch nach dem Verzehr von verarbeiteten und vollwertigen Lebensmitteln (21). Sie aßen ein Sandwich aus Vollkornbrot mit Cheddar Käse (Vollwertkost), oder mit Weißbrot und Schmelzkäse (verarbeitete Lebensmittel). Dabei stellte sich heraus, dass die Vollkost-Gruppe doppelt so viele Kalorien bei der Verdauung verbrannt hat. Der thermische Effekt von Nahrungsmitteln (TEF) ist ein Maß welches angibt, in wie weit der Konsum von verschiedenen Nahrungsmitteln den Energieverbrauch ankurbeln. Es beträgt ca. 10% des gesamten Energieverbrauchs (metabolische Rate) einer durchschnittlichen Person. Laut dieser Studie verbrannten die Testpersonen, welche nur verarbeitete Lebensmittel konsumierten nur die Hälfte der Kalorien und senkten ihren TEF um die Hälfte.

Zusammenfassung: Durch den Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln verbrennen wir bei der Verarbeitung und Metabolisierung nur noch halb so viele Kalorien im Vergleich zu vollwertiger Nahrung.

9. Verarbeitete Lebensmittel enthalten häufig Transfette oder verarbeitete Pflanzenöle

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Verarbeitete Lebensmittel sind oft reich an ungesunden Fetten. Sie enthalten in der Regel billige Fette, raffinierte Samen und pflanzliche Öle, die oft hydriert werden, was sie zu Transfetten macht. Pflanzliche Öle sind extrem ungesund und die meisten Menschen nehmen bereits viel zu viel davon zu sich. Diese Fette enthalten große Mengen an Omega-6 Fettsäuren, die Oxidationen und Entzündungen im Körper vorantreiben können (22,23). Mehrere Studien zeigen, dass Menschen die mehr von diesem Öl zu sich nehmen ein signifikant höheres Risiko für Herzerkrankungen haben, was heute eine der häufigsten Todesursachen der westlichen Welt ist (24,25,26). Wenn Fette hydriert sind macht es diese sogar noch schädlicher. Hydrierte (Trans-) Fette gehören zu den bösartigsten, ungesündesten Sunstanzen die wir unserem Körper zufügen können (27). Der beste Weg um Transfette und Pflanzenöle zu vermeiden ist, verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden. Esst stattdessen echte Fette wie Butter, Kokosnussöl und Olivenöl. Esst echte Lebensmittel! Wenn wir echte traditionelle Lebensmittel wie Butter, Fleisch und Gemüse durch verarbeitetes Junk Food ersetzen werden wir dick und krank. Vollwertige Nahrung ist der Schlüssel zu einer guten Gesundheit, verarbeitete Lebensmittel nicht!

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