Die 8 wichtigsten Gründe, warum Du nicht erfolgreich abnimmst!

Übergewicht

Überall auf der Welt steigt die Zahl der an Übergewicht leidenden Menschen immer weiter an. Die meisten Betroffenen fühlen sich in ihrem Körper unwohl und versuchen verzweifelt, die überschüssigen Pfunde wieder zu verlieren. Trotz eisernem Willen, ungebrochener Motivation und bewundernswerter Ausdauer schaffen sie es oftmals nicht, ihr Gewicht zu reduzieren. Das Resultat vieler Diäten sind sogar zusätzliche Kilos auf der Waage.

 

Alle Betroffenen haben dabei eine zentrale Gemeinsamkeit. Sie fragen sich stets, warum sie mit keiner der trendigen Diäten Fett verlieren können. Oftmals machen sie sich sogar schwere Vorwürfe und versinken in Selbstmitleid. Häufig tragen Übergewichtige jedoch nicht einmal die Schuld am Versagen der Diäten. In der Regel sind äußere Faktoren dafür verantwortlich, dass Du nicht die gewünschten Erfolge mit einer Diät erzielst. Die folgenden acht Probleme können der entscheidende Grund dafür sein, dass sämtliche Deiner bisherigen Abnehm-Versuche missglückten. Wenn Du sie vermeidest, wirst auch Du Deinem Traumkörper einen riesigen Schritt näherkommen.

 

1. Schilddrüsenprobleme sabotieren den Gewichtsverlust!

Die Schilddrüse ist unter anderem für die Produktion der sogenannten Schilddrüsenhormone verantwortlich. Dabei handelt es sich vor allem um Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Beide Hormone haben einen entscheidenden Einfluss auf die Aktivität des Stoffwechsels und stehen deshalb in direktem Zusammenhang mit Deinen Gewichtsproblemen. Aktuelle Untersuchungen haben ergeben, dass nahezu jeder zweite Deutsche an einer chronischen Schilddrüsenkrankheit leidet.

Schilddrüsenprobleme

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion entfallen die zwei wichtigen Thyroxin- (T4) und Trijodthyroninhormone (T3) die für einen hinreichenden Stoffwechsel sorgen!

Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass auch Deine Schwierigkeiten beim Abnehmen an einer Schilddrüsenunterfunktion liegen. Diese führt dazu, dass Dein Körper ständig in einem Energiesparmodus arbeitet. Aufgrund des daraus resultierenden niedrigen Energiebedarfs nimmst Du auch dann noch zu, wenn gesunde Menschen mit Deiner Ernährung bereits rapide abnehmen würden. Wenn Übergewichtige beteuern, dass sie bereits regelrecht hungern und dennoch immer mehr Fett aufbauen, liegt meist eine Erkrankung der Schilddrüse vor.

 

2. Hormonstörungen verhindern zunehmend den Fettabbau

Weiterhin können auch Hormonstörungen die Ursache für schweres Übergewicht sein. Ebenso wie optimale hormonelle Bedingungen den Fettabbau unterstützen, so können sie ihn auch vollständig verhindern. Störungen des Hormonhaushalts zeigen sich meist an einer ungleichmäßigen Verteilung der Fettreserven im Körper. Viele Personen mit leichtem Übergewicht leiden vor allem an einer übermäßigen Fettansammlung am Bauch oder Gesäß. In der Regel sind dafür die drei Sexualhormone Testosteron, Östrogen und Progesteron verantwortlich.

Während Testosteron die Freisetzung der Körperfette im Bauchbereich ermöglicht, regt Progesteron den Stoffwechsel an und steigert dadurch den Energiebedarf. Östrogen hingegen unterstützt den Aufbau von Fettzellen und begünstigt dadurch das Entstehen von Übergewicht. Liegt bei Dir ein Testosteronmangel oder eine Östrogendominanz vor, resultiert daraus nahezu unweigerlich ein hohes Übergewicht. Für die Betroffenen ist es sehr schwer, vor der Behandlung ihrer Hormonstörungen an Gewicht zu verlieren.

 

3. Abnehmblockade – Lebensmittelallergien

In Deutschland leiden immer mehr Menschen an unterschiedlichen Allergien. Insbesondere leichte Lebensmittelallergien bleiben dabei lange Zeit unbemerkt, da sie oftmals lediglich zu inneren Entzündungen führen und keine äußeren Symptome hervorrufen. Die dauerhaften Entzündungen im Darm können jedoch schnell eine Verwertungsstörung auslösen und zu Diabetes führen. Bleiben die Allergie und ihre Auswirkungen unentdeckt, so stellt das Abnehmen eine unüberwindbare Hürde dar. Zusätzlich führt eine unerkannte Lebensmittelallergie häufig auch zur Reizung der Magenschleimhaut. Auf diese Weise werden Heißhungerattacken ausgelöst, die das Abnehmen ebenfalls erschweren.

Lebensmittelallergien

Bedingt durch Lebensmittelallergien können Nahrungsmittel nicht richtig verarbeitet werden und können Entzündungen im Darm zur Folge haben

Für Abhilfe sorgt bei diesen Symptomen vor allem die strikte Vermeidung der unverträglichen Lebensmittel. Darüber hinaus ist auch eine umfassende Reinigung des Darms erforderlich, da sich dort vielfältige Gifte angesammelt haben können. Durch die Verwendung hochwertiger Probiotika sorgst Du außerdem für den Aufbau einer stabilen Darmflora, die Deine Gewichtsreduktion zusätzlich unterstützt.

 

4. Deine Darmflora arbeitet gegen Dich!

Eine gesunde Darmflora erleichtert Dir die Fettverbrennung deutlich. Befinden sich jedoch die falschen Bakterien in Deinem Darm, fällt Dir das Abnehmen zunehmend schwerer. Zahlreiche Studien haben erwiesen, dass sich im Verdauungstrakt von Übergewichtigen völlig andere Kleinstlebewesen befinden als bei Normalgewichtigen. Darmbakterien sind vor allem dafür bekannt, Dir auf jene Lebensmittel Appetit zu machen, die sie selbst mögen. Bei den meisten Übergewichtigen handelt es sich dabei um Fett und Zucker.

Du kannst jedoch selbst entscheiden, welche Bakterien sich in Deinem Darm befinden sollen. Eine kanadische Studie konnte anschaulich nachweisen, dass Diäten stets doppelt so erfolgreich verlaufen, wenn sie mit nahrungsergänzenden Probiotika kombiniert werden. Auf diese Weise siedelst Du in Deinem Verdauungstrakt jene Bakterien an, die Dich tatsächlich bei Deinem Vorhaben unterstützen.

 

5. Dir fehlen ausreichend Ballaststoffen in Deinem Leben!

Viele selbsternannte Ernährungsexperten beschuldigen Fettleibige stets zu viel zu essen. Oftmals nehmen Übergewichtige jedoch deutlich zu wenige Ballaststoffe zu sich. Diese Nahrungsbestandteile aktivieren die Darmperistaltik und beugen auf diese Weise einer Verstopfung vor. Darüber hinaus verlangsamen Ballaststoffe die Verwertung von Kohlenhydraten. Da diese ohnehin in Fett umgewandelt und eingelagert werden würden, unterstützt Dich eine ballaststoffreiche Ernährung aktiv bei der Gewichtsreduktion. Zusätzlich blockieren diese Stoffe ebenfalls einige fettverdauende Enzyme. Dein Körper ist dadurch nicht einmal mehr in der Lage, hohe Mengen an Fett aufzunehmen.

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind ein wesentlicher Teil unseres Verdauungssystems und sollten nicht zu kurz kommen

Hauptsächlich befinden sich Ballaststoffe in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Früchten, Beeren und Gemüse. Darüber hinaus sind sie auch in Nüssen, Kernen und Saaten enthalten, Aus diesem Grund solltest Du versuchen, etwas mehr Leinsamen, Kürbiskerne und andere ballaststoffreiche Nahrungsmittel zu essen. Gemeinsam mit viel Feuchtigkeit quellen diese im Magen sogar auf und sorgen auf diese Weise für einen langanhaltenden Sättigungseffekt.

 

6. Medikamente – Der Helfer in der Not aber größter Feind bei der Gewichtsabnahme

Eine dauerhafte Gewichtszunahme kann durchaus auch an der fortwährenden Einnahme bestimmter Medikamente liegen. Sowohl viele verschreibungspflichtige als auch zahlreiche frei verkäufliche Mittel sind dafür bekannt, das Abnehmen deutlich zu erschweren. Insbesondere blutzucker- und cholesterinsenkende als auch kortisonhaltige Medikamente lösen eine drastische Einlagerung von Fett aus. Weiterhin sabotieren auch Migränemittel, Antidepressiva, Neuroleptika und die Anti-Baby-Pille Deine Abnehm-Bemühungen.

Sämtliche dieser Medikamente senken den Energiestoffwechsel und hemmen somit die Fettverbrennung. Außerdem regen sie Deinen Appetit an, lösen Wassereinlagerungen aus und bringen Deinen Hormonspiegel aus dem Gleichgewicht. Ohne diese Mittel ist das Abnehmen meist ein leichtes Unterfangen. Insbesondere in Kombination mit einer gesunden Ernährung und adäquater Bewegung solltest Du Dein Wunschgewicht mit Leichtigkeit erreichen.

 

7. Vermehrte Heißhungerattacken durch künstliche Süßstoffe

Viele Übergewichtige erreichen ihre Traumfigur vor allem aufgrund der irreführenden Bezeichnungen der Lebensmittelindustrie nicht. Im Rahmen einer Diät greifen die meisten Menschen intuitiv zu sogenannten Light-Produkten. Die Bezeichnung „Light“ verweist jedoch lediglich darauf, dass natürlicher Zucker durch künstliche Süßstoffe ausgetauscht wurde. Oftmals sind die sogenannten Light-Varianten sogar kalorienreicher als die Originale.

Heißhunger

Wer kennt es nicht, die Heißhungerattacke auf was Süßes?!

Darüber hinaus verursacht auch der Konsum von Süßungsmitteln eine erhöhte Insulinausschüttung in Deinem Körper. Da jedoch kein echter Zucker verzehrt wurde, sinkt Dein Blutzuckerspiegel stark ab und löst eine Heißhungerattacke aus. Aus diesem Grund bewirkt die Verwendung von Süßstoffen wie Aspartam, Sucralose oder Saccharin häufig nur eine Steigerung der Nahrungsaufnahme und begünstigt somit den Fettaufbau. Schließlich konnten aktuelle Untersuchungen nachweisen, dass sich der Körper nach einiger Zeit an das Ausbleiben von Zucker nach süßem Geschmack gewöhnt. Dadurch kommt es nach dem Konsum von echtem Zucker nicht mehr zur gewohnten Erhöhung der Stoffwechselaktivität, sodass sämtliche Nährstoffe schlechter verwertet werden. Mit dieser Verdauungsstörung ist eine gesunde Ernährung sowie gezielte Gewichtskontrolle nicht länger möglich.

 

8. Glutamat setzt Dein Sättigungsgefühl außer Kraft

Der Geschmacksverstärker Glutamat wird heute nahezu jedem Fertiggericht beigemischt. Das liegt vor allem an dem intensiven und würzigen Aroma, das es jedem Lebensmittel verleiht. Gleichzeitig steigert es ebenfalls Deinen Appetit in unermessliche Höhen. Ernährungswissenschaftler sind sich mittlerweile einig, dass insbesondere die massive Verwendung von Glutamat für die rasant wachsende Zahl der an Übergewicht leidenden Menschen verantwortlich ist.

Dieser als Gewürz verfremdete Stoff wird in der Regel in Altersheimen zur Appetitanregung der Bewohner verwendet. Dabei setzt es das Sättigungsgefühl im Gehirn vollständig außer Kraft, um eine kontrollierte Ernährung zu ermöglichen. Eine oftmals unterschätzte Nebenwirkung ist dabei, dass Glutamat auch ein Hormon unterdrückt, das maßgeblich an der Fettverbrennung beteiligt ist. Eine Gewichtsreduktion bei regelmäßigem Konsum von glutamathaltigen Speisen ist deshalb grundsätzlich nicht mehr möglich.

 

Übergewichtige tragen nicht immer die Schuld an ihrem Gewicht

Der Grund für massives Übergewicht liegt daher nicht immer an den Betroffenen selbst. Zahlreiche mögliche Ursachen begünstigen die Bildung unerwünschter Fettpolster und verhindern eine gezielte Gewichtsreduktion. Bleiben diese Hindernisse unentdeckt, führen Diäten und Nahrungsumstellungen häufig zu einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis. Dennoch sind sich nur wenige Ärzte über die tieferen Zusammenhänge der menschlichen Ernährung bewusst. Überprüfe deshalb einige dieser Hindernisse eigenständig und wende Dich nur an einen Arzt Deines Vertrauens. Wenn Du den Grund für Dein Übergewicht klären kannst, wird Dir das anschließende Abnehmen sehr leicht fallen.

 

Quellen:

https://www.health.harvard.edu/newsweek/Why-people-become-overweight.htm

https://www.lunow.de/diagnose/schilddruese/category/haeufigkeit-vorkommen.html

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1070767/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16613757

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