10 Wege wie dich Kokosöl rundum gesund macht

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Kokosöl ist eines der wenigen Nahrungsmittel auf der Welt, welches als „Superfood“ bezeichnet werden kann – denn seine einmalige Kombination aus Fettsäuren kann sich tiefgreifend positiv auf die Gesundheit auswirken.

 

Hier sind 10 wissenschaftlich bewiesene Gesundheitsnutzen von Kokosöl.
WICHTIG: Um von all dem profitieren zu können, solltest du natives Bio-Kokosöl verwenden.

1. Kokosöl enthält Fettsäuren mit starken medizinischen Eigenschaften

Kokosöl ist eine der reichsten Quellen von gesättigten Fettsäuren, denn fast 90% der enthaltenen Fettsäuren sind gesättigt (1). Obwohl diese Eigenschaft lange Zeit als schlecht galt, bewiesen neuere Studien mit Hunderttausenden Probanden, dass gesättigte Fettsäuren harmlos sind und die ganze Arterienverstopfungs-Geschichte ein Mythos war (2).

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Zudem enthält Kokosöl nicht die gewöhnlichen langkettigen Fettsäuren wie Käse oder Steak. Nein, es enthält die sogenannten Mittelkettigen Triglyceride (MTK’s).

Diese gehen direkt von der Leber in den Verdauungstrakt über, wo sie als eine schnelle Energiequelle genutzt bzw. in die sogenannten Ketonkörper umgewandelt werden. Diese besitzen therapeutische Effekte bei Gehirnerkrankungen wie Epilepsie und Alzheimer.

 

FAZIT: Kokosöl enthält viele Mittelkettige Triglyceride, welche bei bestimmten Gehirnerkrankungen therapeutisch wirken.


2. Bevölkerungen, die viel Kokosöl zu sich nehmen, sind gesund

Kokosnüsse sind in der westlichen Welt eine Art „exotisches“ Nahrungsmittel, welches hauptsächlich von gesundheitsbewussten Menschen konsumiert wird. In vielen tropischen Regionen rund um den Globus sind Kokosnüsse allerdings ein Grundnahrungsmittel.

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Das beste Beispiel dafür liefern die etwa 1.300 Menschen des winzigen Tokelau-Atolls im Südpazifik. Diese beziehen mehr als 60% ihrer Kalorien von Kokosnüssen und sind die weltweit größten Konsumenten von gesättigten Fettsäuren. Diese Menschen befinden sich in bester Gesundheit, ohne ein Anzeichen auf Herzerkrankungen (3). Die Bewohner der Insel Kitava in Papua-Neuguinea stellen ein ähnliches Beispiel dar (4).

 

FAZIT: Viele Bevölkerungen rund um den Globus ernähren sich seit vielen Generationen zu einem Großteil von Kokosnussprodukten. 


3. Kokosöl kann deine Fettverbrennung ankurbeln

Während einige Menschen meinen, dass Fettleibigkeit einzig und allein eine Frage der Kalorienanzahl ist, glauben andere fest daran, dass die Lieferanten dieser Kalorien auch eine bedeutende Rolle spielen.

Unterschiedliche Nahrungsmittel wirken sich unterschiedlich auf unseren Körper und dessen Hormone aus. Eine Kalorie ist also NICHT GLEICH eine Kalorie.

Die Mittelkettigen Triglyceride (MKT’s) im Kokosöl können, im Vergleich zur gleichen Anzahl an Kalorien langkettiger Fettsäuren, den Energieverbrauch erhöhen (5, 6). Eine Studie fand heraus, dass 15-30g MKT’s pro Tag den Energieverbrauch während der nächsten 24 Stunden um 5% erhöhen, was etwa 120 Kalorien pro Tag ausmacht (7).

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FAZIT: Die Mittelkettigen Triglyceride in Kokosöl erhöhen den Energieverbrauch um 5%, was langfristig zu einer signifikanten Gewichtaabnahme führen könnte.


4. Kokosöl kann schädliche Mikroorganismen abtöten

Die Dodecan– oder Laurinsäure macht fast die Hälfte der Fettsäuren in Kokosöl aus. Zudem formt Kokosöl bei der Verdauung ein Monoglycerid namens Monolaurin. Beide Stoffe können schädliche Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze bekämpfen (8).

Monolaurin und Laurinsäure töten z.B. das potentiell äußerst gefährliche Bakterium Staphylococcus Aureus sowie den häufig vorkommenden Hefepilz Candida Albicans ab (9, 10).

 

FAZIT: Bestimmte Substanzen und Zerfallsprodukte von Kokosöl können schädliche Krankheitserreger bekämpfen und Neuinfektionen verhindern.


5. Kokosöl reduziert deinen Hunger und lässt dich weniger essen

Eine interessante Eigenschaft von Kokosöl ist, dass es deinen Hunger eingrenzen kann. Das mag damit zusammenhängen, dass sich die Ketonkörper als Stoffwechselprodukte der Fettsäuren in Kokosöl auf deinen Appetit auswirken (11).

In einer Studie wurden verschiedene Mengen an mittel- und langkettigen Triglyceriden an sechs gesunde Männer gereicht. Die Probanden, die am meisten MKT’s zu sich nahmen, aßen durchschnittlich 256 weniger Kalorien pro Tag (12). Eine andere Studie mit 14 gesunden Männern fand heraus, dass diejenigen, die am meisten MKT’s zum Frühstück aßen, bedeutend weniger Kalorien zum Mittagsessen aufnahmen (13).

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Diese Studien fanden eher im kleinen Rahmen und über einen begrenzten Zeitraum statt. Wenn dieser Effekt jedoch auch langfristig besteht, könnte er sich im Laufe der Jahre drastisch auf dein Körpergewicht auswirken.

 

FAZIT: Die Fettsäuren in Kokosöl können deinen Appetit herunterschrauben, was sich langfristig positiv auf dein Gewicht auswirken könnte.


6. Die aus den Fettsäuren gebildeten Ketonkörper helfen gegen epileptische Anfälle

Die sogenannte ketogene Diät, bei der Menschen sehr wenig Kohlenhydrate und dafür sehr viel Fett aufnehmen, wird momentan auf ihre Heilwirkung bei verschiedenen Erkrankungen hin untersucht. Die fettreiche Ernährung bei dieser Diät führt zu einer erhöhten Konzentration an Ketonkörpern im Blut, welche in der Leber aus den MKT’s gebildet werden.

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Die bekannteste therapeutische Anwendung dieser Diät ist die Behandlung von Epilepsie bei Kindern, welche auf andere Medikamente nicht ansprechen (14). Die epileptischen Anfälle können dank der Ketonkörper drastisch reduziert werden. Daher werden die MKT’s in Kokosöl oftmals verwendet, um bei Epilepsie-Patienten eine Ketose einzuleiten (15, 16).

 

FAZIT: Die MKT’s in Kokosöl erhöhen die Konzentration an Ketonkörpern im Blut, was gegen epileptische Anfälle bei Kindern hilft.


7. Kokosöl verbessert die Cholesterinwerte im Blut

Gesättigte Fettsäuren erhöhen den „guten“ HDL-Cholesterinspiegel und wandeln den „schlechten“ LDL-Cholesterinspiegel in einen harmlosen Subtypus um (17, 18).

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In einer Studie mit 40 Frauen reduzierte Kokosöl im Vergleich zu Sojaöl den gesamten und den LDL-Cholesterinspiegel, während der HDL-Cholesterinspiegel anstieg (19). Auch bei Vesuchen mit Ratten zeigte Kokosöl die gleichen positiven Wirkungen (20, 21).

Je niedriger der LDL-Cholesterinspiegel ist, desto geringer ist das Risiko für Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und schließlich auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

FAZIT: Studien haben gezeigt, dass Kokosöl zu verbesserten Cholesterinwerten führt, was sich in einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Störungen niederschlägt.


8. Kokosöl hat bedeutende kosmetische Wirkungen

Du musst Kokosöl nicht unbedingt essen, um gesund zu sein. Das Wundermittel hat auch bedeutende kosmetische Effekte, weshalb es nicht nur in der Gesundheits-, sondern auch in der Beautybranche hoch gelobt wird.

Studien haben bewiesen, dass Kokosöl bei Menschen mit trockener Haut zu verbesserter Hautfeuchtigkeit und einem höheren Fettgehalt (Lipidgehalt) der Haut führt (22).

Kokosöl kann zudem sehr effektiv Haarschäden bekämpfen und laut einer Studie als Sonnenschutzmittel verwendet werden, da es etwa 20% der ultravioletten Sonnenstrahlung blockt (23, 24)

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Weiterhin kann es als Mundwasser in der sogenannten Ölziehkur verwendet werden. Das Kokosöl tötet dabei schädliche Bakterien im Mund ab, verbessert die Zahnhygiene und hilft gegen Mundgeruch (25, 26, 27).

 

FAZIT: Kokosöl wirkt nicht nur „von innen heraus“, sondern auch bei äußerlicher Anwendung, u.a. gegen Haarschäden, trockene Haut, Sonnenbrand und schlechte Mundhygiene.


9. Kokosöl kurbelt die Gehirnfunktion bei Alzheimer-Patienten an

Alzheimer ist die häufigste Ursache von Demenz weltweit bei Menschen über 65. Alzheimer-Patienten sind nur noch bedingt dazu fähig, Glukose als Energielieferant in bestimmten Hirnregionen zu nutzen.

Ketonkörper können ebenfalls Energie für das Gehirn liefern. Forscher gehen daher davon aus, dass Ketone eine alternative Energiequelle für die schlecht funktionierenden Zellen darstellen und somit Symptome der Alzheimerkrankheit reduzieren können (28).

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In einer Studie von 2006 führte die Einnahme von MKT’s unmittelbar zu einer verbesserten Gehirnfunktion bei Patienten mit schwach ausgeprägtem Alzheimer (29). Andere Studien stützen diese Befunde. MKT’s werden derzeit intensivst als mögliches Behandlungsmittel gegen die Alzheimererkrankung untersucht (30, 31).

 

FAZIT: Studien zeigen, dass eine erhöhte Konzentration von Ketonen im Blut förderlich für die Energieversorgung des Gehirns bei Alzheimer-Patienten sein kann und Symptome lindert.


10. Kokosöl wirkt gegen Bauchfett

Es macht Sinn, dass Kokosöl bei der Gewichtsabnahme hilft, da es deinen Appetit herunterschraubt und den Fettverbrennungsprozess ankurbelt.

Kokosöl scheint dabei besonders effektiv gegen Bauchfett zu wirken, welches sich in der Bauchhöhle und rund um deine Organe ablagert.

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Der Bauchumfang ist ein hervorragendes und leicht messbares Maß für die Menge an Bauchfett. In einer Studie mit 40 Probandinnen, die an Fettleibigkeit in der Bauchhöhlenregion leiden, verringerte die tägliche Aufnahme von 30 mL Kokosöl über einen Zeitraum von 12 Wochen sowohl den BMI als auch den Bauchumfang (19). Eine andere Studie mit 20 fettleibigen Männern bestätigte, dass bei einer Aufnahme von 30 mL Kokosöl pro Tag der Bauchumfang innerhalb von vier Wochen um 2,86 cm abnimmt (32). Und dass NUR durch die Aufnahme von Kokosöl, denn die Probanden haben weder Sport betrieben noch sind sie einer Diät gefolgt.

 

FAZIT: Kokosöl wirkt besonders effektiv gegen schädliches Bauchfett und kann deinen Bauchumfang verringern.

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