Krebszellen vermehren sich mit Fructose (Zucker) extrem

Zucker begünstigt das Krebswachstum – das ist seit einigen Jahren wissenschaftlich erwiesen. Jedoch ist Zucker nicht gleich Zucker. Krebs liebt besonders Fructose (industriell hergestellten Zucker) und vermehrt sich dadurch rasanter als mit herkömmlichem Zucker.

Fructose: explosionsartige Ausbreitung von Krebszellen

Amerikanische Studien fanden heraus, dass Krebszellen mit verschiedene Zuckerarten unterschiedlich schnell gedeihen. Insbesondere Tumore in der Bauchspeicheldrüse sprechen auf Fructose besonders stark an und breiten sich rasant aus.

Krebszellen sprechen zwar auch auf Glucose an, jedoch ist die Wachstumsrate von Zellen die mit Glucose versorgt werden nicht vergleichbar mit denen die mit Fructose versorgt werden.

In einem Experiment wurden Bauchspeicheldrüsenkrebszellen Fructose (aus Maissirup bestehend) und Glucose (aus Zuckerrohr) verabreicht. Die Tumorzellen die mit Fructose versorgt wurden, konnten sich stark vermehren und ausbreiten wohingegen die Zellen die Glucose bekamen ein geringeres Wachstum erzielen konnten.

Weniger Fructose = geringeres Krebswachstum

Krebsleidende sollten auf jeden Fall Zucker aller Art vermeiden, da dieser Energie für Tumorzellen liefert. Insbesondere die Kombination von Fructose und Glucose erweist sich aber als besonders gefährlich, da die Leber und die Bauchspeicheldrüse extrem viel Arbeit leisten müssen, was das Wachstum von Tumorzellen begünstigt.

Besonders in Softdrinks lauert die Gefahr.

Besonders in Softdrinks wird Fructose als billigstes Süßungsmittel eingesetzt.

Die Industrie versteckt Fructose in vielen Nahrungsmitteln

Fructose ist heutzutage in fast allen industriell hergestellten Nahrungsmitteln zu finden. Es ist nicht überraschend, dass Fructose besonders in Softdrinks und Süssigkeiten zu finden ist. Doch auch in Fertiggerichten wie Konserven, Suppen oder Brot wird Fructose verwendet.

Oftmals steht auf dem Etikett nichts von Glucose. Die Industrie verwendet lieber den neutraleren Begriff „Sirup“ (Maissirup). In der Industrie wird Glucose als Süßungsmittel eingesetzt, da er eine besonders hohe Süßungskraft besitzt. In einem speziellen Prozess wird der Fructosegehalt des Sirups auf etwa 90% angehoben und dann universell zur Süßung der Getränke oder Fertiggerichte eingesetzt. Durch den erhöhten Fructoseanteil wird in der Herstellung weniger Sirup benötigt was dem Hersteller Kosten einspart.

Eine weitere Bezeichnung hinter der sich ein extrem hoher Fructoseanteil verbirgt ist „Nektar„. Dieser Begriff wird in der Regel bei Getränken verwendet.

Fructose wird in der Industrie immer beliebter. Innerhalb von 20 Jahren stieg der Fructosekonsum pro Kopf in Amerika um mehr als 1000% an.

Wenn auf dem Etikett die Begriffe Sirup oder Nektar auftauchen, hält man ein qualitativ minderwertiges Produkt in den Händen, da der Hersteller bei den Süßungsmitteln auf Kosten der Gesundheit spart.

Fructose lässt sich einfach vermeiden.

Lässt man industriell verarbeitete Lebensmittel vom Speiseplan, so kann man Fructose fast komplett vermeiden. Uns steht eine große Auswahl an verschiedenen Süßungsmitteln zur Verfügung die um ein vielfaches gesünder als Fructose sind. Wenn wir auf Fructose verzichten möchten müssen wir jedoch Fertiggerichte und Softdrinks vermeiden, da fast jeder Hersteller Maissirup einsetzt um Kosten zu sparen.

Quellen:

http://cancerres.aacrjournals.org/content/70/15/6368?sid=b9c0b3b0-85be-4aec-af8b-dd868d0e8827
http://www.nbcnews.com/id/38528161/ns/health-cancer/
https://www.cancercenter.com/discussions/blog/understanding-the-link-between-fructose-and-pancreatic-cancer/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22922366
https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2010/08/27/warning–fructose-feeds-cancer-cells.aspx

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