Warum Milchkonsum lebensgefährlich und ungesund ist

milchgefährlich

Milch gehört bereits seit über 10.000 Jahren zu den Grundnahrungsmitteln des Menschen. Sie spielte insbesondere für die Nahrungsversorgung der Europäer eine zentrale Rolle und stand in einigen Kulturen sogar im Mittelpunkt des Lebens. Aufgrund ihrer nährstoffreichen Zusammensetzung galt sie schon immer als gesundes Lebensmittel und wurde in hohen Mengen konsumiert. Seit einigen Jahren sind die positiven Eigenschaften der Milch jedoch stark umstritten.

Hinweis: es ist aus dem Text zwar ersichtlich aber wir möchten noch einmal explizit darauf hinweisen, dass der Text sich auf industriell produzierte- und verarbeitete Milch bezieht.

Inzwischen sind zahlreiche wissenschaftliche Beweise aufgetaucht, die an der Verträglichkeit dieses Lebensmittels zweifeln lassen. Wird die aktuell verfügbare Kuhmilch in hohen Mengen konsumiert, zeigt sich sogar eine schädliche Wirkung. Bei Kindern verursacht sie neben schweren Krankheiten wie Atemwegsinfektionen und Mittelohrentzündungen auch Asthma und Allergien (Studie 1). Darüber hinaus konnte die bisher angenommene positive Wirkung auf das Knochenwachstum nicht nachgewiesen werden. Neueste Forschungen ergaben jedoch, dass ein hoher Kuhmilchkonsum das Krebsrisiko drastisch erhöht und sogar die Lebensdauer deutlich senken kann (Studie 2Studie 3Studie 4Studie 5 sowie Studie 6).

 

Industriell verarbeitete Milch wirkt sich langfristig auf den Körper aus

Unser heutiger Milchkonsum wird zum Großteil durch industriell hergestellte Milch gedeckt und hat rein gar nichts mehr von der Milch vom Bauernhof zu tun die bei vielen unseren Großeltern beliebt war. Hierbei geben die Milchkühe bis zu 17000 Liter Milch pro Jahr. Dies kann nur durch spezielles Kraftfutter erreicht werden, welches hormonell verändert wurde um den Ertrag zu steigern.

Bei der Milchproduktion landet ein kleiner Teil dieser Stoffe in der eigentlichen Milch und wird von uns verzehrt. Wer nur ab und an ein Glas Milch trinkt sollte keine Probleme haben. Wird jedoch diese Milch täglich verzehrt, werden langfristig negative Nebenwirkungen auftreten.

Milch sollte man höchstens zum Genuss, aber nicht zur täglichen Erhaltung der Gesundheit trinken – denn von einer gesunden Wirkung kann man nach den neusten Ergebnissen nicht mehr sprechen.

 

Schädigende Wirkung auf Knochen

Bereits kleinen Kindern wird in der Schule und im Kindergarten beigebracht, dass Milch gesund ist und die Knochen stärkt. Häufig wird dieser Zusammenhang mit dem hohen Calciumanteil von Kuh- und Schafmilch erklärt. Sowohl Knochen als auch Zähne bestehen zu einem Großteil aus diesem Stoff und benötigen ihn daher, um wachsen zu können. Insgesamt enthält das Knochengerüst jedes Menschen etwa 1,5 Kilogramm Calcium. Wie aktuelle Forschungen zeigen, folgt daraus jedoch noch kein direkter Zusammenhang zwischen dem Milchkonsum und dem Knochenwachstum.

Es ist ein weltweit verbreiteter Trugschluss, dass Milch für die Gesundheit des Menschen förderlich sei. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass sich die Knochen von vegan lebenden Personen hinsichtlich ihrer Dichte nicht von denen anderer Menschen unterscheiden. Darüber hinaus konnte sogar anschaulich bewiesen werden, dass Kuhmilch Knochenbrüchen nicht vorbeugt, sondern diese sogar begünstigt. In einer Studie im Jahr 2014 wurden mehr als 100.000 Menschen über einen Zeitraum von elf bis 20 Jahren begleitet. Die Untersuchungen ergaben, dass Personen mit hohem Milchkonsum sogar deutlich häufiger an Knochenbrüchen litten als die Vergleichsgruppe (Studie 7 und Studie 8).

 

Häufige Knochenbrüche im Alter

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Milch ist gut für die Knochen? Dieses Gerücht hält sich immer noch hartnäckig. In Wahrheit begünstigt Milch Knochenbrüche.

Noch immer behaupten zahlreiche Menschen, dass Kinder und Jugendliche viel Milch trinken sollen. Wissenschaftlich erwiesen ist jedoch, dass ein hoher Milchkonsum dem Knochengerüst sogar langfristig schadet. Das Risiko auf eine Hüftfraktur steigert sich sogar um jeweils neun Prozent. Je mehr Milch ein Kind daher konsumiert, umso häufiger erleidet es im Erwachsenenalter schwere Knochenverletzungen.

 

Milch löst Diabetes aus

Darüber hinaus konnte ebenfalls gezeigt werden, dass der Konsum von Kuhmilch das Risiko auf eine Erkrankung an Diabetes Typ 1 drastisch erhöht. Diese schwere Krankheit kann sich sogar im Kindesalter bilden. Sie entwickelt sich immer dann, wenn die Zellen der Bauchspeicheldrüse vom körpereigenen Immunsystem als gefährlich eingestuft werden. Dieses bekämpft anschließend alle Zellen, die mit der Produktion von Insulin in Verbindung stehen.

Bei der Entwicklung von Autoimmunerkrankungen spielt stets die Darmgesundheit eine tragende Rolle. Das liegt vor allem daran, weil viele der Immunreaktionen direkt im Darm stattfinden. In der Milch ist jedoch ein Protein enthalten, dass das Immunsystem im Darm stark irritieren kann. Das sogenannte A1 Beta-Casein in der Kuhmilch steht deshalb in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von Diabetes Typ 1.

Muttermilch hingegen ist für die Entwicklung des Kindes nicht schädlich, da in ihr kein A1 Beta-Casein enthalten ist. Sie besteht lediglich aus für den Menschen verträglichen Inhaltsstoffen. Deshalb sollten Säuglinge stets gestillt und niemals mit Fertigprodukten auf Milchbasis gefüttert werden (Studie 9 – Studie 10Studie 11 sowie Studie 12).

 

Milch-Konsum für Kinder schädlich

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Besonders für Kinder ist Milch ungesund und schädlich.

Sowohl Kuh- als auch Schafsmilch ist bereits für Erwachsene gesundheitsschädlich. Bei Kindern erreichen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen jedoch ein deutlich höheres Ausmaß. In den meisten Fällen ist der Milchkonsum dafür verantwortlich, dass ein Kind an einer Atemwegsinfektion oder einer anderen schweren Krankheit leidet. Viele wissenschaftliche Untersuchungen konnten belegen, dass Erkältungen mit hohem Fieber, Mittelohrentzündungen, Husten und Schnupfen im Kindesalter in direktem Zusammenhang mit der Milchaufnahme stehen.

Darüber hinaus wird auch das Risiko auf Asthma und Allergien deutlich erhöht. Es steigt mit dem Grad der Verarbeitung und findet seinen Gipfel in homogenisierten Produkten. Je natürlicher ein Produkt hergestellt wurde, umso weniger schädlich ist es. In natürlicher Rohmilch sind lediglich unbelastete Bakterien der Mutterkuh enthalten. Schädliche Erreger kommen erst dann hinzu, wenn die Kuh nicht artgerecht gehalten wurde. Das ist insbesondere in hochtechnischen Ställen der Fall, in denen die Tiere mit Kraftfutter aus genmanipuliertem Mais gefüttert werden und wenig Auslauf bekommen.

Milch von Kühen aus artgerechter Haltung birgt hingegen das geringste Risiko. Da diese Produkte jedoch nur selten erhältlich sind, stellen milchbedingte Krankheiten wie Tuberkulose, EHEC oder Listeriose auch heute noch eine enorme Gefahr dar. Im Oktober 214 ergab eine internationale Studie, an der über 8.000 Kinder aus unterschiedlichen Ländern teilnahmen, dass der Milchkonsum die Entzündungswerte stark erhöht. Diese hohe Konzentration an CRP-Markern im Blut führt nachweislich zur Entstehung von chronischen Erkrankungen wie Asthma. Die höchste Werte konnten bei Kindern gemessen werden, die viele Milchprodukte und insbesondere H-Milch täglich zu sich nahmen (Studie 13).

 

Die entzündungsfördernde Wirkung von Milch

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Dass Milch ungesund ist, wurde in verschiedenen Studien belegt.

Schließlich ist der Konsum von Milch vor allem aufgrund ihrer entzündungsfördernden Eigenschaften stark gesundheitsschädigend. Der in ihr enthaltene Einfachzucker Galactose steht bereits seit Jahren in Zusammenhang mit der Entstehung zahlreicher schwerer Krankheiten.

In Kombination mit oxidativem Stress führt der Milchkonsum daher zu Bluthochdruck, Diabetes, Neurodermitis und vielen weiteren Erkrankungen. Bisher konnte bereits ein direkter Zusammenhang zwischen dem häufigen Genuss von Kuhmilch und unterschiedlichen Allergien, dem Reizdarmsyndrom und entzündlichen Darmkrankheiten festgestellt werden. Darüber hinaus erhöht er auch das Risiko auf Alzheimer, Parkinson und Krebs.

In Europa wird die Milchunverträglichkeit jedoch häufig unterschätzt, da lediglich zehn Prozent aller Europäer an ihr leiden. Weltweit können jedoch mehr als 75 Prozent aller Menschen die in der Milch enthaltene Lactose nicht verdauen und bemerken selbst bei geringfügigem Konsum schwere Symptome. Häufig kommt es zu Blähungen, chronischem Durchfall, schweren Krämpfen und starken Schmerzen.

 

Früher Tod durch Milch

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Milch sollte völlig vom Ernährungsplan gestrichen werden.

Durch ihre entzündungsfördernden Eigenschaften ebnet die Milch zahlreichen lebensbedrohlichen Krankheiten den Weg. Die meisten Krebsarten können nachweislich auf chronische Entzündungsprozesse zurückgeführt werden. Deshalb beschleunigt sich das Krebswachstum enorm, wenn Milchprodukte auf dem Speiseplan Betroffener stehen. Das liegt vor allem an den in der Milch enthaltenen Wachstumsfaktoren. Diese Stoffe sollen dafür sorgen, dass ein junges Kalb sehr schnell wächst. Beim Menschen führt die hohe Menge dieser Stoffe jedoch zu einem regelrechten Entarten von Krebsgeschwüren.

Mehrere Untersuchungen konnten zeigen, dass sich das Sterberisiko mit zunehmendem Milchverzehr deutlich steigert. Eine Studie mit 25.000 Teilnehmern ergab, dass bereits eine tägliche Menge von ca. 700 ml die Lebensdauer drastisch senkt. Dieses Phänomen war bei Frauen deutlich stärker ausgeprägt als bei Männern. Die lebenszeitverkürzende Wirkung der Milch ist der Medizin jedoch bereits seit 1997 bekannt und gilt als mehrfach nachgewiesen. Milchtrinker leben dadurch nicht nur deutlich ungesünder, sondern sterben auch wesentlich früher (Studie 14).


 

Weitere Quellen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3983667/

https://www.forbes.com/sites/alicegwalton/2014/11/03/study-suggests-milk-may-actually-increase-the-risk-of-bone-fracture/

http://www.diabetes.co.uk/causes-of-type1-diabetes.html#milk

 

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