Die 4 besten Schritte um in 20 Minuten jeglichen Stress abzubauen

Stress ist eine mittlerweile fast schon alltägliche Situation, die jedem von uns nur zu gut bekannt ist. Jeder ist einmal in seinem Leben stressigen Situationen ausgesetzt, dies lässt sich nun einmal nicht vermeiden. Doch was passiert, wenn der Stress zum Dauerzustand wird und was können wir dagegen tun?

Dauerhafter Stress durch ständige Erreichbarkeit und zu großer Belastung

Laut jüngsten Umfragen fühlen sich junge Menschen besonders im Alter von 20 bis 30 Jahren immer häufiger ausgebrannt und dem maximalen Stress ausgesetzt. Hervorgerufen durch das Berufsleben, das Studium oder durch das Familienleben. Viele schaffen es dieser Belastung Stand zu halten, doch kann das gut für die Gesundheit sein? Natürlich nicht! Mittlerweile werden immer häufiger Fälle von Burnout diagnostiziert, bei Patienten im Alter von 20 bis 39 Jahren. Es ist längst nicht mehr die Krankheit, welche auftritt, wenn man ein ganzes Leben lang gearbeitet hat und auf die 60 Jahre zu geht. Besonders in der heutigen Gesellschaft, wenn es darum geht immer erreichbar zu sein, viele Dinge gleichzeitig erledigen zu müssen oder einfach nur das angespannte Arbeitsumfeld ans sich, beklagen sich junge Menschen darüber, dass es ihnen schwer fällt zur Ruhe zu kommen und sie fühlen sich überbelastet. Diese Zahlen konnte auch die Herausgeber des Orizon-Magazins bestätigen, nachdem sie zu Beginn des Jahres eine selbst durchgeführt Umfrage veröffentlichten. (1)

Mittlerweile klagen immer mehr junge Deutsche darüber, dass sie vermehrt an Stress im Alltag leiden und kurz vor dem Burnout stehen. Bereits die Krankenkassen warnen vor zu viel Stress im Alltag!

Von rund zwei Dritteln aller befragten Teilnehmer wurde angegeben, dass sie unter einer hohen bis teilweise sehr hohen Stressbelastung im Alltag leiden. Dabei sind es vermehrt junge Menschen gewesen (Alter von 20 bis 39 Jahren), welche sich durch den dauerhaften Stress einer enormen psychischen Belastung ausgesetzt fühlen.

 

Auswirkungen von dauerhaftem Stress auf unseren Geist und Körper

Das eine solche psychische Belastung nicht spurlos an uns vorbei geht, sollte jedem bewusst sein. Der Stress kann sich in vielerlei Symptomen bemerkbar machen, doch generell lassen sich Symptome, die in Zusammenhang mit Stress gebracht werden können, in folgende Kategorien einteilen:

  • körperlich (z.B. Verspannungen, Zittern),
  • geistig (z.B. geringe Konzentrationsfähigkeit, verlängerte Reaktionszeiten),
  • psychisch (z.B. Resignation, Panikgefühle, Freudlosigkeit),
  • Verhalten (z.B. Veränderungen im Essverhalten, übertriebene Reaktionen oder gesteigerter Konsum von Alkohol/Kaffee/Nikotin).

Treten solche Symptome erstmalig auf, so sollte dies ein Warnsignal sein und es sollten Maßnahmen getroffen werden. Nicht nur alleine, dass die genannten Symptome zum Dauerzustand werden können, falls wir nichts unternehmen um dem Stress zu entkommen, so kommt es bei einer dauerhaften Belastung auf vor, dass Burnout nur eines der körperlichen Folgen davon sein kann. Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Haarausfall, dauerhafte Magenprobleme als Folge von Essstörungen oder Angstzustände sind häufige Folgen von zu viel Stress.

Ebenso häufig kommt es vor, dass der Stress umher geht mit Ängsten und Sorgen, etwa solche wie Zukunftsängste. Diese Erscheinungen sind meist für den Betroffenen sehr einschüchtern und können fast schon lähmend wirken. Nur schwer lässt es sich dann aus dem Teufelskreis einmal befreien. Das Ganze geht sogar soweit, dass bereits die Krankenkassen anfingen sich Vergleichsstudien zu veröffentlichen, in denen Sie dazu aufrufen, aktiv etwas zu seiner Stressbewältigung zu tun. (2)

Vor allem um schwerwiegende körperliche und gesundheitliche Folgen zu vermeiden, sollten wir ein Auge auf unser Stresslevel im Alltag haben. Mit aktiver Stressbewältigung lassen sich negative psychische und physische Folgen in den meisten Fällen einfach verhindern.

 

Bereits zwanzig Minuten sind ausreichend um dich komplett von Stress zu befreien!

Mittlerweile beschäftigen sich unzählige Bücher, Artikel, Apps oder auch Ärzte und Therapeuten mit dem Thema, Stress auf die einfach und schnelle, jedoch effektive Art zu bewältigen. Jedoch ein Großteil dieser Techniken und Methoden sind zwar effektiv, jedoch meist auch sehr zeitintensiv. Tatsächlich geht es aber auch anders, so behauptet es zumindest die Psychologin Linda Esposito, in ihrem Beitrag im Fachmagazin Psychology Today. (3)

Darin erklärt sie, dass bereits zwanzig Minuten ausreichend sind, um Stress komplett zu eliminieren und sich geistig darauf vorzubereiten, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Dabei unterteilt sie die Methode in vier Schritte:

Zwanzig kleine Minuten können dabei helfen den Alltagsstress zu bewältigen und schaffen neue Energie um sich neuen oder alten Aufgaben zu stellen.

Schritt 1: Drei Minuten volle Konzentration auf das Erschöpfungsgefühl

In den drei Minuten geht es darum sich über das gegenständige Problem bewusst zu werden. Ruhiger zu werden und bewusst darauf zu achten was geändert werden muss. Sie spricht an der dieser Stelle auch von einer Art Minimeditation.

Schritt 2: Zwei Minuten vollen Fokus auf euren Körper

In diesem Schritt sollen wir uns schweigend hinsetzten, die Augen schließen und uns bewusst auf unseren Körper fokussieren. Dabei geht es darum, die Stellen im Körper zu lokalisieren, welche vom Stress betroffen sind. Egal ob es der Kopf, die Brust, die Schultern oder der Brustkorb ist. Findet die Stelle an denen ihr den Stress verspürt, wo es eine Verspannung gibt. Nun versucht, bewusst in diese Stellen einzuatmen und die Verspannung durch Entspannung zu ersetzen. So kompliziert es an dieser Stelle auch klingt, es ist möglich sich durch gezielte Atmung von Verspannungen zu befreien.

Schritt 3: Befreit euch von Sorgen und Ängsten in 10 Minuten

Hierbei geht es darum sich bewusst mit seinen bevorstehenden Zielen auseinander zu setzen. Und wenn sie bewusst schreibt, dann meint sie auch bewusst. Esposito geht sogar soweit, dass sie auffordert sich einen Wecker für zehn Minuten zu stellen, um sich voll und ganz nur darauf zu fixieren. Innerhalb der zehn Minuten sollen wir uns unserer Aufgaben bewusstwerden und uns kleine Schritte überlegen, die uns näher an unser Ziel bringt. Mittels dieser kleinen Handlungen, lösen wir nach und nach die Sorgen und Ängste die uns plagen.

Schritt 4: Fünf Minuten um sich selbst Aufgaben zu stellen

In den letzten fünf Minuten sollen wir uns Aufgaben ausdenken, welche wir am nächsten Tag zu 100 Prozent erledigen können und auch werden. Aufgaben, die uns dabei helfen, kleine Schritte in die richtige Richtung zu machen und die uns dabei helfen unser Gesamtproblem zu lösen.

Diese Technik lässt sich nahezu für alle Stressprobleme anwenden, sei es auf der Arbeit oder im Privatleben. Wichtig ist nur, dass wir früh die Anzeichen erkennen und etwas dagegen unternehmen.

 

Fazit

Stress ist etwas, mit dem man nicht zu einfach umgehen sollte. Zwar wird es immer mal wieder stressige Situationen in unserem Leben geben (und das ist auch gut so, denn solche Situationen fordern uns auch gleichermaßen), welche sich nicht vermeiden lassen, doch bei einer akuten Stressbelastung sollte aktiv Handlung betrieben werden. Wenn wir nicht darauf achten, einen gesunden Ausgleich zu schaffen, so kann dies schwerwiegende gesundheitliche Folgen für uns haben, die sich mit bereits mit kleinen zwanzig Minuten vermeiden lassen.

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