Vorsicht ist Geboten – Künstliche Vitamine verursachen Krebs!

Künstliche Vitamine

Noch vor einigen Jahren waren Vitamintabletten und andere Nahrungsergänzungsmittel sehr beliebt. Heute hat sich das Bild dieser Produkte jedoch gravierend gewandelt. Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass diese Produkte nicht nur über keine der angepriesenen Wirkungen verfügen, sondern sogar gesundheitsgefährdend sind.

Diese Erkenntnisse sind nicht weiter überraschend, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der auf dem Markt befindlichen Produkte synthetisch hergestellt wurde. In kaum einer Tablette sind tatsächlich echte Vitamine enthalten. Nachfolgend erfahren Sie, wie gefährlich künstliche Vitamine wirklich sind und wie Sie diese Gefahren effektiv vermeiden können.

 

Künstliche und natürliche Vitamine unterscheiden sich

Die vermeintliche Wirkung der synthetischen Vitaminpräparate geht auf die Annahme zurück, dass sich die darin enthaltenen Vitamine nicht von denen in frischem Obst unterscheiden. Tatsächlich weisen sie oftmals noch nicht einmal die gleiche chemische Struktur auf. In vielen Fällen wurden an den natürlichen Aufbau eines Vitamins zusätzliche Stoffe angehängt oder vereinzelte Elemente ausgetauscht. Es handelt sich daher um einen völlig anderen Stoff.

Neben dem grundsätzlichen Aufbau ist jedoch ebenfalls die Anordnung der Elemente entscheidend. Zahlreiche Präparate bestehen zwar aus den richtigen Stoffen, weisen aber eine andere Anordnung auf. Während sie in einigen Erzeugnissen in der falschen Reihenfolge verknüpft werden, verfügen sie in anderen Produkten über eine abweichende räumliche Orientierung. Aus diesem Grund können sie vom Körper nicht als echte Vitamine erkannt werden.

Grundsätzlich verhält es sich dabei wie bei einem Kochrezept. Es macht einen sehr großen Unterschied, ob Hühnereier vor oder nach dem Aufschlagen erhitzt werden. Trotz gleicher Zutaten und identischer Wärmezufuhr entstehen zwei völlig unterschiedliche Gerichte. Auch bei einem Kuchen macht es einen großen Unterschied, ob er mit einer Schokoladenglasur überzogen oder diese direkt in den Kuchenteig untergerührt wird.

 

Die Verwertung von Vitaminen im Körper

Der Körper bemerkt diese kleinen Unterschiede und kann daher künstliche Vitamine nicht richtig verwerten. Der grundsätzliche Aufbau von natürlichem und künstlichem Vitamin E ist absolut identisch. Lediglich die Seitenarme der Moleküle zeigen in unterschiedliche Richtungen. Doch selbst diese minimale Abweichung macht den Körper skeptisch, sodass dieser den Stoff nicht aufnimmt.

Die Verwertung von Vitaminen hat sich im Laufe von Jahrtausenden an heimische Früchte angepasst. Aus diesem Grund verursachen natürliche Produkte keinerlei Nebenwirkungen, während künstliche Präparate sogar schwere Krankheiten auslösen können. Mehrere Studien haben ergeben, dass synthetisches Vitamin E vom Körper vollständig unverdaut wieder ausgeschieden wird.

Darüber hinaus ist für die Wirkungsweise von Vitaminen nicht nur ein einziger Stoff relevant, sondern auch sämtliche in den Früchten enthaltenen Gegenspieler und Gehilfen. Das Vitamin E tritt in der Natur immer in Kombination mit dem Vitamin C auf. Aus diesem Grund entfaltet es in reiner Form nicht einmal ansatzweise seine vollständige Wirkung. Ebenso verhält es sich mit den meisten Spurenelementen sowie Mineralien. Diese müssen immer in einem bestimmten Verhältnis zueinander auftreten, um optimal vom Körper aufgenommen werden zu können.

 

Gefährliche Chemikalien in Vitamintabletten

Die in diesen Präparaten enthaltenen Vitamine zeigen daher in der Regel keinerlei Wirkung. Sie werden vom Körper lediglich wieder ausgeschieden. Stattdessen nimmt er zahlreiche Chemikalien auf, die sich ebenfalls in den Tabletten befinden. Viele Vitamintabletten enthalten schädliche Zusatzstoffe wie künstliche Süßstoffe oder sogar Aluminium.

aluminium in vitamintabletten

Häufig beinhalten sie das sogenannte Cyclamat. Dieser meist mit dem Begriff E 952 umschriebene Stoff ist bereits seit Jahren für seine gesundheitsschädlichen Eigenschaften bekannt. Er stört nicht nur die Enzymreaktionen im Körper, sondern ist darüber hinaus auch krebserregend. Aluminium hingegen richtet großen Schaden an den Nervenzellen an und gilt als einer der Auslöser vieler degenerativer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson.

Weiterhin befinden sich oftmals auch Verdickungsmittel in den Vitaminen. Diese werden aus Mais, Weizen oder Kartoffeln hergestellt und sind grundsätzlich ungefährlich. In den vergangenen Jahren wurden jedoch immer häufiger genmanipulierte Pflanzen für die Herstellung der modifizierten Stärke genutzt. Die Verwendung von genetisch veränderten Produkten muss darüber hinaus nicht einmal gekennzeichnet werden.

 

Gesundheitsschädigende Farbstoffe in vielen Produkten

Besonders schädlich sind darüber hinaus die in den Präparaten enthaltenen Farbstoffe. Noch vor einiger Zeit waren viele Vitamintabletten mit synthetischen Azofarbstoffen versetzt. Darunter fallen unter anderem die gelben Farbstoffe E 104 und E 110. Diese beiden Stoffe sind vor allem für ihre gesundheitsschädigende sowie krebserregende Wirkung bekannt. Sie können beim Menschen sowohl zu allergischen Reaktionen, Asthma als auch zu Verhaltensstörungen führen.

Aus diesem Grund wurden von der europäischen Lebensmittelaufsichtsbehörde (EFSA) bereits strenge Höchstgrenzen eingeführt, die nicht länger überschritten werden dürfen. Ein grundsätzliches Verbot dieser gefährlichen Stoffe konnte jedoch europaweit noch nicht durchgesetzt werden. Nur in einigen wenigen Ländern sind sie bereits vollständig verboten. In den restlichen Ländern müssen die Präparate mit einem Warnhinweis versehen werden.

 

Synthetische Vitamine schädigen den Körper nachhaltig

Zusätzlich befinden sich in zahlreichen Vitamintabletten viele weitere Schadstoffe. Unter anderem enthalten einige Produkte E 321. Dabei handelt es sich um künstliches Butylhydroxytoluol. Dieser Stoff kommt aktuell ausschließlich in Nahrungsergänzungsmitteln zum Einsatz und soll dort das Produkt vor Sauerstoff schützen. Es verhindert effektiv sämtliche oxidativen Vorgänge und macht das Präparat dadurch deutlich haltbarer.

Gleichzeitig ist E 321 aber auch für seine schädliche Wirkung auf die Gesundheit bekannt. Es löst nicht nur schwere allergische Reaktionen aus, sondern kann sogar das Immunsystem dauerhaft verändern. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen wurde erwiesen, dass dieser Stoff irreparable Schäden an der Leber und der Schilddrüse hervorrufen kann. Die internationale Behörde für Krebsforschung (IARC) hat ihn sogar offiziell als krebserregend eingestuft. Dennoch befindet er sich aufgrund mangelnder Gesetze noch immer in vielen Vitaminpräparaten.

Neben schädlichen Aromen beinhalten einige Produkte ebenfalls Parabene. Diese Konservierungsstoffe werden vor allem aufgrund ihrer antibakteriellen Wirkung eingesetzt. Doch auch sie können allergische Reaktionen hervorrufen. Darüber hinaus vermuten zahlreiche Forscher einen direkten Zusammenhang zwischen diesen Stoffen und der Bildung von Brustkrebs.

 

Vorteile natürlicher Vitamine

Aus diesem Grund sollten Sie stets die Zusammensetzung von Vitaminpräparaten genau lesen und darauf achten, nur natürliche Vitamine zu sich zu nehmen. Diese erkennen Sie vor allem daran, wenn ein Präparat aus pflanzlichen Stoffen besteht. Häufig dienen Fruchtextrakte, Fruchtsaftkonzentrate oder Pflanzenpulver als Grundlage für die Produkte. Darüber hinaus sind die pflanzlichen Inhaltsstoffe meist in lateinischer Sprache angegeben. So wird Rosmarin oftmals als Rosmarinus officinalis bezeichnet.

vitamine

Natürliche Produkte haben den Vorteil, dass die in ihnen enthaltenen Vitamine vom Körper tatsächlich aufgenommen werden können. Entscheidend ist dafür neben dem korrekten Aufbau der Moleküle vor allem das Verhältnis, in dem die Vitamine mit anderen Mineralien und Spurenelementen auftreten. Da natürliche Präparate auf pflanzlicher Basis hergestellt werden, sind alle Inhaltsstoffe im optimalen Verhältnis enthalten.

 

Die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln

Nahrungsergänzungsmittel sind jedoch nicht grundsätzlich schädlich für Ihren Körper. Natürliche Produkte können insbesondere in stressigen Zeiten eine große Unterstützung für Ihr Immunsystem darstellen. Natürlich sollten diese Mittel keine gesunde Ernährung und Lebensweise ersetzen, sondern diese lediglich ergänzen. So sorgen sie in Lebensabschnitten mit erhöhter körperlicher oder psychischer Belastung für eine optimale Nährstoffversorgung Ihres Körpers. Darüber hinaus kommt es in Stresssituationen häufig zur Übersäuerung des Körpers. Dieser kann mithilfe einer ergänzenden Basenzufuhr effektiv entgegengewirkt werden.

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