Wie du deine Gehirnleistung mit simplen Tricks bis ins hohe Alter verbessern und Fähigkeiten zweimal schneller erlernen kannst!

Immer wieder bekommen wir durch die unterschiedlichsten Science-Fiction Filme den Traum aufgezeigt, unser Gehirn voll und in ganzem Umfang zu nutzen. Dies bleibt vorerst noch ein Wunschdenken, denn aktuell sind wir Menschen gerade einmal in der Lage ca. 10% unseres Gehirns zu nutzen, zumindest, wenn man diesem Mythos Glauben schenken möchte. Dieser Mythos besagt, dass rund 90% unseres Gehirns ungenutzt brachliegen und wir keinen Zugriff darauf haben. Ob das so stimmt, kann wohl jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist, tatsächlich sind wir nicht in der Lage unser Gehirn im vollen Umfang zu nutzen.

Doch tatsächlich gibt es Methoden und Techniken, mit denen wir unserer Denkleistung ein wenig auf die Sprünge helfen können oder die uns sogar dabei Unterstützen Krankheiten wie Alzheimer vorzubeugen. Glücklicherweise ist unser Gehirn wie ein Muskel, welcher sich auch gut trainieren lässt. Jetzt haben Forscher eine Sache herausgefunden, was unserer Gehirnleistung einen großen Denkanstoß verpassen kann.

Mit einer gewissen Sache lässt sich eure Denkleistung um ein Vielfaches verbessern

Innerhalb einer Studie, welche von Wissenschaftlern an dem Massachusetts General Hospital durchgeführt wurde, sind Probanden im Alter von rund 65 Jahren untersucht wurden. Doch was war so besonders an diesen Personen und warum waren gerade dessen Gehirne ausschlaggebend für eine Studie?

Diese Personen gelten als so genannte „Superager“. Dies bedeutet, dass dieser älteren Menschen mit ihren 65 Jahren und mehr, über eine Gehirnleistung eines Mitzwanzigers verfügen. Die Forscher wollten herausfinden, ob es einen prägnanten Unterschied der Gehirnstruktur dieser Personen im Vergleich zu anderen Teilnehmern ihres Alters gibt. (1, 2)

Bei der Untersuchung dieser Personen, stellte sich heraus, dass gewisse Bereiche des Gehirns der „Superager“ dickere Stellen aufwiesen, welche ein normales Gehirn nicht hat. Zunächst lag die Vermutung nahe, dass diese Anomalien im Bereich der Regionen für kognitiven Prozesse (wie zum Beispiel der laterale präfrontale Cortex) auftreten müssten, was sich jedoch schlussendlich als falsche Annahme herausstellte.

Bei der Untersuchung der „Superager“ konnte eine Anomalie innerhalb ihres Gehirns nachgewiesen, was auf eine verbesserte Denkleistung hinweist.

Tatsächlich konnten diese Verdickungen bei den untersuchten Personen in Bereichen lokalisiert werden, welche stark in Verbindung mit Emotionen stehen (anteriore cinguläre Cortex und die Inselrinde). Zwar helfen Denkaufgaben oder das Lösen von Kreuzworträtzeln dabei, dass Gehirn und die kognitiven Fähigkeiten auf Trapp zu halten, doch im Vergleich zu der Leistungsverbesserung, welche in Verbindung mit den Emotionen steht, ist es schwindend gering.

 

Die Gehirnleistung steigern, dank Emotionen!

Leider bedeutet diese Erkenntnis jetzt nicht für uns, dass es ausreichend für uns ist, romantische oder traurige Filme zu schauen, welche uns emotional berühren und wir das ein oder andere Mal eine Träne vergießen, damit wir unser Gehirn bis ins hohe Alter fit halten können. Hinter dieser Erkenntnis steckt ein wenig mehr als dies. Viel verdanken sie diese Anomalien durch harte Arbeit und die damit verbundenen Emotionen. Was damit gemeint ist?

Der Schlüssel für eine gesteigerte Gehirnleistung bis ins hohe Alter lautet: Nicht aufgeben!

Es sind die gleichen Sprüche, welche wir immer häufiger als Motivationszweck beigebracht bekommen. „Wenn du etwas erreichen willst, dann darfst du nicht aufgeben!“ Dabei geht es darum, sich Aufgaben außerhalb seiner Komfortzone zu stellen und diese zu meistern. Aufgaben, welche so groß sind, dass sie im Voraus einem Angstgefühl oder Unwohlsein verschaffen. Durch diese Eigenschaften, werden in unserem Gehirn neue Verbindungen geschaffen. Schafft man es dann auch noch diese Aufgaben zu bewältigen, so fühlt man sich im Nachhinein einfach fantastisch und dies merkt auch das Gehirn. Dabei spielt es keine Rolle in was für einem Zusammenhang eine solche Aufgabe gemeistert werden muss, damit im Gehirn neue Verbindungen entstehen, wichtig ist nur, dass die Aufgabe so groß ist, dass sie zunächst so erscheint, als wäre sie nicht meisterbar. Das Endergebnis wird sein, dass nach erklimmen des Aufgabenberges sich die Anstrengung in etwas Positives verwandelt, wie z.B. mehr Disziplin, eine verbesserte Ausdauer und Kondition, mehr Gehirnleistung oder ähnliches. Das Wichtigste dabei, gebt euch nicht mit kleinen Rätseln oder ähnlichem zufrieden. Erlernt eine neue Sprache oder ein Instrument, trainiert für einen Marathon oder belegt Kurse für weitere Abschlüsse. Die Liste scheint unendlich.

 

Studie zeigt einen Weg, um Fähigkeiten schneller zu erlernen!

Nicht nur, dass wir unsere Gehirnleistung durch emotionsbedingte Erfolge verbessern können und somit unser Gehirn noch bis ins hohe Alter fit halten und Erkrankungen wie Alzheimer vorbeugen können, sondern es gibt auch eine Technik mit der man Fähigkeiten oder in doppelt so schneller Zeit erlernen kann, egal um was es geht.

Mit kleinen Veränderungen innerhalb eines Lernprozesses, können massive Beschleunigungen beim Erlernen neuer Fähigkeiten hervorgerufen werden.

Eine Studie von der Universität aus Baltimore beweist, dass es möglich ist, mit kleinen Veränderungen des Lernablaufes, Gleiches in doppelt so schneller Zeit zu lernen. (3) Dies bedeutet, anstatt immer und immer wieder das Gleiche wiederholt zu lernen, sollte man eine kleine Veränderung innerhalb des Lernprozesses vornehmen, um bessere Erfolge zu erzielen. Diese kleinen, jedoch bemerkenswerten Veränderungen haben einen immensen Einfluss auf das Lernverhalten im Gehirn und schaffen es, denn gesamten Prozess zu beschleunigen.

Während der Studie, wurden insgesamt 86 Personen eine Aufgabe gestellt, welche sie innerhalb eines Tages erlernen musste. Darum ging es, einen Curser auf einem Bildschirm zu bewegen und dies indem sie Druck auf das Gerät selbst ausübten. Für die Aufgabe wurden die Teilnehmer in drei Gruppen unterteilt. Am ersten Tag ging es darum, ca. 45 Minuten lang den Ablauf zu trainieren, was alle drei Gruppen gleichermaßen taten. Am gleichen Tag sollten nach verstrichenen sechs Stunden zwei der drei Gruppen erneut üben. Bei Gruppe A wurde keine Veränderung vorgenommen und sie haben den gleichen Ablauf erneut trainiert. Bei Gruppe B wurde die Druckintensität verändert, so das die Gruppe eine leichte Veränderung des Lernprozesses hatte. Gruppe C galt zu diesem Zeitpunkt lediglich als Kontrollgruppe und hat nicht erneut trainiert.

Das Ergebnis:

Am nächsten Tag ging es darum, das Gelernte abzufragen. Begonnen wurde mit der Kontrollgruppe C, welche wie zu erwarten am Schlechtesten abschnitt. Anschließend wurde der Vergleich der verbleidenden Gruppen A und B vorgenommen. Es konnte festgestellt werden, dass nahezu alle Teilnehmer der Gruppe B doppelt so gut abgeschnitten hatte, als jeder Teilnehmer der Gruppe A.

Nach dieser Studie kamen die Forscher zu der Schlussfolgerung, dass solche kleinen Veränderungen des Lernprozesses einen massiv positiven Effekt auf unser Lernvermögen hat.

 

Fazit

Egal welche Technik man anwendet oder auf welche Art man das Gehirn trainiert, es ist äußerst wichtig, den Denkapparat auf Trapp zu halten, wenn man schwerwiegenden Alterserkrankungen wie Alzheimer oder Demenz vorbeugen möchte. Aber auch unabhängig dessen, ist es grundsätzlich nicht falsch die richtigen Methoden zur Förderung des Lernprozesses anzuwenden und das Erlernte schneller zu festigen. Emotionen oder schwierige Aufgaben scheinen dabei eine fundamentale Rolle zu spielen und sollten auch nicht außeracht gelassen werden.

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